Aussichtsturm Rust (Europa Park)

Kirmes unserer Modellbahn-Anlage.de

Modell
Der Faller Aussichtsturm Rust ist unter der Artikelnummer 325 im Handel erschienen. Leider wird dieser Bausatz nicht mehr hergestellt.

Original

Der Original Aussichtsturm steht im Europa Park in Rust.

Der Euro-Tower ist ein 75 m hoher Aussichtsturm im Europa-Park Rust. Nach dem Prinzip des Gyro-Towers nehmen bis zu 50 Personen am Boden in einer rundum verglasten Kabine Platz, welche anschließend den Mast des Turms hochfährt und sich dabei um die Turmachse dreht. Nach einigen Umdrehungen an der Mastspitze fährt die Kabine wieder hinab. Die Fahrzeit beträgt 217 Sekunden, die Kapazität etwa 600 Personen pro Stunde. Errichtet wurde die im Jahr 1983 eröffnete Anlage durch die Firma Intamin.

Der Turm stand zunächst 1980 in der Gartenausstellung Grün 80 in Basel und hieß Tour St. Jaques. 1981 wechselte er zur Bundesgartenschau in Kassel, im Folgejahr zur Floriade in Amsterdam, bevor er 1983 seinen dauerhaften Standort im Europa-Park fand.

Technik (Grundausstattung Bausatz)

Der Turm ist technisch gesehen von Haus aus sehr spärlich ausgestattet. Ein Motor zieht im Inneren der Eingangshalle die Plattform nach oben bzw. unten. Am oberen Ende des Turms (Turmspitze) zieht der Motor so lange am Seil, bis der Motor durch zu starken Zug aufgibt und die Laufrichtung ändert. Am anderen Ende, in der Station, läuft der Motor weiter und die Gondel bleibt so lange stehen, bis das Seil auf der Rolle komplett abgewickelt ist. Dann wickelt sich das Seil wieder auf, bis genug Zug drauf ist und die Gondel fährt wieder in die Höhe.

Technik verbessert durch Modellbahn-Anlage.de

Wir haben an vielen Stellen die Technik erweitert und verbessert. Der Turm hat in der Standard-Ausführung einen Motor, der durch zu starken Zug auf dem Seil, der die Gondel nach oben zieht, den Motor in die andere Richtung umschaltet. Mehr ist im Standardbausatz 325 von Faller nicht dabei.

Motor Turm Rust

Licht Gondel Turm Rust

Licht Gebäude und Turmspitze Rust

Da während der Fahrt keine technische Verbindung zur Gondel bestehen kann (ohne großen Aufwand) befindet sich ein „Goldcap“ Kondensator mit ein paar LEDs in der Gondel. Dieser Goldcap funktioniert wie ein Akku, der binnen Sekunden aufgeladen werden kann und für eine Fahrt den Strom für die LEDs speichert.

Wo wird dann der Goldcap geladen?

Der Goldcap erhält in der Station seine nötige Ladung. Im Boden der Station und am Boden der Gondel sind Übertragungsmöglichkeiten für die Elektronik geschaffen worden. Die Gondel fährt exakt auf die Punkte, die durch + und – den Stromkreis schließen. Sofort fließt dann der Ladestrom.

Der Ladestrom wird via Mikrocontroller überwacht. Fährt die Gondel in die Station, dann ist der Goldcap weitgehend entladen, d.h. es fließt der maximale Strom über die Leitung. Das misst der Mikrocontroller. So lange der Strom ließt, kann die Gondel nicht zur nächsten Fahrt starten. Eine kleine Kontrolle darüber gibt es direkt am Karussell. Leuchtet am Drehkreuz die grüne SMD LED, dann können nicht nur die Preiserlein zusteigen, dann wird die Beleuchtungsschaltung in der Gondel noch geladen.

Nach dem Ladevorgang meldet der Mikrocontroller „fertig“, die grüne LED blinkt nun. Je nachdem, was nun den nächsten Start des Turms auslöst (Knopfdruck, Modellbahnsteuerung, Zufallsgenerator, …), schaltet die LED am Drehkreuz auf rot und startet die Prozedur des Turms.

Technische Dokumentation

Die Daten, Schaltpläne, … findet man auf den Seiten von Modellbahn-Digitaltechnik.de